Willkommen beim NABU Korbach

Für Mensch und Natur

Der Star- Vogel des Jahres 2018
Der Star- Vogel des Jahres 2018 - Foto: NABU/Georg Dorff

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl an Veranstaltungen und Exkursionen an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können, für die Natur hier in Korbach und Umgebung aktiv zu werden, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

 

 

Archivierte Meldungen der vergangenen Jahre:

2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010


Achtung: Die vom Korbacher NABU für den 22. und 23. September geplanten

Pilzexkursionen müssen aufgrund der anhaltenden Trockenheit leider ausfallen.


Die Apfelernte kann beginnen:

Auch in diesem Jahr kann in Korbach wieder Saft aus eigenem Obst hergestellt werden.

Herr Till Kramer kommt mit seinem Saftmobil am 21. September und am 17. Oktober auf die Hauer. Unser langjähriger Partner Heithorst steht dieses Jahr nicht zur Verfügung.

Am  25. Oktober gibt es außerdem noch einen Termin auf dem Falkenhof in Strothe.

Die Anmeldung geht dieses Jahr ausschließlich über das Internet unter www.dassaftmobil.de

Daneben steht ab sofort der Obstwiesenhof Schreiber in Berndorf bereit, der jedes Wochenende Obst annimmt und ebenfalls in 5 Liter Gebinde abfüllt.  Anmeldung unter 05631 7135 oder obstwiesenhof@gmail.com


Bahn reagiert schnell und baut Radständer auf!

 

Dank an die Bahn: auf unseren Hinweis auf komplett fehlende Radständer am neuen Bahnhof wurde schnell reagiert. Der Ständer steht nun optimal zentral und überdacht und sollte ausreichend für den Bedarf am Korbacher Bahnhof sein.

 

Auf städtischem Gelände tut sich demgegenüber weiterhin nichts.


NABU gratuliert der Bahn zum neugestalteten Korbacher Bahnhof

Auch wir freuen uns auf den nach langer Bauzeit nun fertigen Bahnhof. Der NABU hatte die Ausgleichsmaßnahmen der Bahn übernommen: Für unvermeidliche Verluste bei Sträuchern und Bäumen durch den Bau der Werkstatt und der Bahnhofserweiterung sowie dem Begegnungsgleis in Viermünden  renaturiert  der NABU bei Strothe bisher intensive Ackerflächen und schafft neuen Lebensraum.

Leider fehlt noch eine Überdachung am Bahnsteig. Bei Regen drängen sich die wartenden Fahrgäste im überdachten Treppenaufgang. Besonders schlecht ist die Situation für Radfahrer geworden: Die Abstellanlage vor
der Waldecker Bank ist zugunsten eines Parkplatzes ersatzlos weggefallen. Gitter am Bahnsteig, die zuvor ein sicheres Anschliessen ermöglichten, gibt es nun nicht mehr. Die von der Stadt unterhalb des Bahnhofes aufgestellten Mietfahradboxen sind unpraktisch und gehen am Bedarf vorbei.

Der NABU fordert Stadt und Bahn auf, dringlich ordentliche Abstellanlagen aufzubauen. Platz gibt es vor der Waldecker Bank, vor der Krankenkasse und vor dem Aufzug am Gleis 3.


Ausgesperrte Turmfalken

Der Wollweberturm fiel 2018 als Brutplatz für den Turmfalken aus. Denn die Stadtverwaltung Korbach hatte sämtlichen Maueröffnungen mit Nagelbändern versehen, um Tauben am Brutgeschäft zu hindern. Wie man
sieht, ohne Erfolg. Mit der stacheligen Barriere kamen die Turmfalken leider nicht so gut zurcht wie die Tauben. Der Brutversuch scheiterte. Nach unserer Intervention wurde der angestammte Brutplatz zwar wieder
geöffnet. Trotzdem kam es nicht mehr zur Brut.

Insgesamt war 2018 ein schlechtes Turmfalkenjahr in Korbach, denn auch im Nikolaiturm gab es keine Brut. Lediglich eine Brut im Marienkirchturm war mit zwei Jungvögeln erfolgreich.


Neue Nisthilfen für Turmfalke und Mehlschwalben

Nachdem Mitarbeiter des Gebäudemanagements des Landkreises den langjährig besetzten Turmfalkenkasten an der Grundschule in Berndorf entfernt hatten, konnten wir nach einigem Hin und Her erreichen, dass neben dem alten Platz ein neuer Schwegler Kasten für den Turmfalken angebracht wurde. Außerdem sind nun auf Betreiben des zuständigen Dezernenten Karl Friedrich Frese am Neubau der Schule noch vier Mehlschwalbendoppelnester angebracht worden. Lehmreste an der Wand zeigten vorher vergebliche Nestbauversuche der Schwalben, denen heute oftmals die nötigen Lehmpfützen fehlen, um gutes Baumaterial zu bekommen.


Hessentag: Keine Spur von Natur


Beim diesjährigen Hessentag in Korbach spielte der Naturschutz kaum eine Rolle. Bereits Anfang Mai hatte die Kreisstadt begonnen, sich  „herauszuputzen“ und viele Wegeseitenränder in der Gemarkung akribisch mulchen lassen. Bei der traditionellen Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ fehlten die Themen Artensterben, schlechte Luft, nitratbelastetes Grundwasser, zunehmende Gülleimporte oder die zahlreichen Probleme der intensiven Landwirtschaft fast komplett. Kein Wunder, da die, direkt neben der Kriegswaffenschau der  Bundeswehr, gelegene Ausstellung von Naturnutzern wie Hessen Forst oder der Landwirtschaft dominiert und zur Imagepflege genutzt wurde.

 

Kein Wort zur Waldzertifizierung nach FSC oder zu den noch nötigen zusätzlichen Naturwaldgebieten. Der Wald ist bei Hessen Forst weiterhin primär ein Holzlieferant. Aber auch an den staatlichen Ständen, wie denen des für den Naturschutz zuständigen Landesamtes war nichts zum Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten zu finden. Statt dessen eitel Sonnenschein und bunte Hochglanzbroschüren neben einem breiten, fleischlastigen Gastronomieangebot. Leider gab es für den Korbacher NABU keinen Platz im Ausstellungszelt. Vielleicht weil kritische Meinungen auf dem Landesfest  nicht gern gesehen sind? Da wir hohe Konventionalstrafen, die  für Zeiten anfallen sollten, wenn der Stand in den zehn Tagen einmal nicht besetzt wäre, inakzeptabel fanden (aus diesem Grund verzichteten unter anderem auch die BUND-Kollegen auf eine Präsenz) haben wir ein gut besuchtes Gartencafe auf dem Privatgrundstück eines Vorstandsmitgliedes in Zusammenarbeit mit dem ökologischen Solawi-Hof aus Korbach-Strothe veranstaltet. Hier konnten wir abseits des Haupttrubels viele sehr gute Gespräche führen.

 

Kontrovers ging es beim naturschutzpolitischen Dämmerschoppen mit Umweltministerin Hinz zu. Den schönen Erfolgen beim Waldnaturschutz und dem Zuwachs beim Ökolandbau steht ein unvermindertes, dramatisches Artensterben, insbesondere im Offenland gegenüber. Angesprochen wurden der anhaltende „Schwund“ öffentlicher Wegeseitenränder und wenn noch vorhanden, deren frühe Mulchung, die berüchtigte Behandlung von Straßenbäumen und Banketten durch Hessen Mobil, nicht sanktionierte schlecht oder überhaupt nicht umgesetzte Ausgleichsmaßnahmen mancher Kommunen oder die sich jetzt schon abzeichnende, nicht fristgerechte Erfüllung der Pflichten zur Gewässerrenaturierung aus der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.


Eingeschenkt wurde den Naturschützern Wein einer landeseigenen Domäne. Mittels Pestizideinsatz konventionell produziert.

Unter dem marokkanischen Königszelt beim NABU Korbach war es auch bei heißem Wetter angenehm kühl.
Unter dem marokkanischen Königszelt beim NABU Korbach war es auch bei heißem Wetter angenehm kühl.

Braunkehlchen wieder da

 

Nun sind auch wieder die sehr selten gewordenen Braunkehlchen an unserer Werbefläche eingetroffen. Wir hoffen erneut  auf eine erfolgreiche Brut auf unserer NABU-Fläche, einem der letzten geeigneten Lebensräume im gesamten Landkreis. Zuletzt waren kreisweit insgesamt noch 26 Brutpaare bekannt.


NABU pflanzt Eichen bei Höringhausen

Korbach. Der NABU hat 10 größere Stieleichen in der Gemarkung Höringhausen pflanzen lassen. Die Bäume ergänzen damit ideal hier noch vorhandene Alteichen, die am Rande eines Feldweges stehen. "Damit schaffen wir  eine tolle Eichenreihe, wie sie heutzutage nur noch selten anzutreffen ist" freut sich NABU-Vorsitzender Dr. Peter Koswig. Vielfach sind in den letzten Jahren Hecken und Bäume gerodet worden. Wegbegleitende Säume sind verschwunden, um bis dicht an Wege heran zu wirtschaften, womit wertvolle Lebensräume verschwunden sind.

Professionell ausgeführt wurde die Pflanzung von der BioBaumschule Pflanzlust. Die Kostenübernahme erfolgt über die Kurhessenbahn als Ausgleichsmaßnahme für Eingriffe am Ausbau des Korbacher Bahnhofes.


NABU pflanzt Feldholzinsel

Mitglieder des Korbacher NABU haben eine Feldholzinsel in der Gemarkung Strothe angepflanzt. Gesetzt wurden heimische Gehölze wie verschiedene Wildrosen, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche, Weißdorn, Hartriegel oder schwarzer Holunder. "Optimal für unsere heimische Tierwelt ist es, wenn die Blüten Nektar und Pollen für die Insekten zur Verfügung stellen und zum Herbst hin Früchte gebildet werden, die Nahrung bieten wie beispielsweise Hagebutten bei den Rosen" , so Dr. Peter Koswig.

Der NABU schafft mit seiner Pflanzung einen wertvollen Lebensraum in einer ansonsten stark ausgeräumten Landschaft, in der Hecken und Wegeseitenränder immer seltener werden. Die nun bepflanzte Fläche wurde vorher als intensiver Maisacker, der gegüllt und gespritzt wurde, genutzt.

Die Finanzierung der Einzäunung und des  Pflanzmaterialsl wurde zum überwiegenden Teil vom hessischen  Umweltministerium bereit gestellt, bei dem sich der NABU bedankt.


NABU hilft Mehlschwalben in Strothe

Mit Hilfe des großen Steigers von EWF konnte der NABU rechtzeitig zur Rückkehr unserer heimischen Mehlschwalben insgesamt 17 Doppelnester unter dem Dachvorsprung eine Hauses in Strohte anbringen. Die Kästen hatte das Umweltministerium aus Lottogeldern bereit gestellt.

 

"Wir freuen uns, mit dem ökologisch wirtschaftenden Falkenhof in Strothe einen Naturschutzpartner vor Ort gefunden zu haben. Durch den Verzicht auf Ackergifte fühlen sich auch wieder Insekten wohl, die dann wiederum als Nahrungsgrundlage für unsere Schwalben dienen können" freut sich NABU-Vorsitzender Dr. Koswig, der der Umweltministerin und dem Versorgungsunternehmen EWF für die Unterstützung dankt.


Übergabe der Plakette durch Abteilungsleiter Dr. Christian Hey (links)
Übergabe der Plakette durch Abteilungsleiter Dr. Christian Hey (links)

Hohe Ehrung für Wolfgang Lehmann


Korbacher Naturschützer von Ministerin Priska Hinz mit Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet

Korbach, 24.03.2018. Im Rahmen des 25. Hessischen Faunistentages in der Naturschutzakademie Wetzlar wurde Wolfgang Lehmann von Ministerin Priska Hinz mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet. Geehrt wurde er für seine langjährigen „besonderen Leistungen im Bereich Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz“. Die Übergabe der Plakette erfolgte durch Abteilungsleiter Dr. Christian Hey.

Wolfgang Lehmann war langjähriger Vorsitzender der Korbacher NABU-Ortsgruppe, die sich mit ihm freut und herzlich gratuliert. Außerdem gehörte er fast 25 Jahre dem Kreisnaturschutzbeirat an. Seit der Gründung vertritt er die Naturschutzverbände im Forschungsbeirat des Nationalparks Kellerwald-Edersee und arbeitet als NABU-Vertreter bei verschiedenen Naturschutzprojekten in den  Naturparken Diemelsee und Kellerwald-Edersee mit. Er engagiert sich im NABU-Kreisverband und im Landschaftspflegeverband Waldeck-Frankenberg sowie als Betreuer mehrerer Naturschutzgebiete im Raum Korbach.

 

Durch seine über Jahrzehnte andauernden flächendeckenden Kartierungen gehört er zu den besten Kennern der heimischen Flora. Außerdem ist er Gründungsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Malakologie (Schnecken und Muscheln) im NABU Hessen. Durch seine Forschungen über die aktuelle Verbreitung von Gallerregern, zum Beispiel Gallwespen, Gallmücken und Gallmilben, hat er sich hessenweit Anerkennung erworben.


September 2017: NABU weist Zwergmaus bei Strothe nach

Korbach. Bei Biotoppflegemaßnahmen konnten Mitglieder des Korbacher Naturschutzbundes mehrere Nester der Zwergmaus entdecken. Von Expertenseite liegt dafür inzwischen die Bestätigung vor. Der kleine Nager baut seine charakteristischen Kugelnester erhöht in den Halmen höherer Stauden oder Schilf. Er braucht dafür  ausreichend feuchte Flächen.

Besonders wohl scheinen sich die Zwergmäuse auf der NABU-eigenen Feuchtfläche zu fühlen, denn die gefundenen Nester stammen nur von einem kleinen Teil der Fläche. „Auf die Gesamtfläche hochgerechnet, gehen wir von etwa 50 Nestern aus“ , freut sich NABU-Vorsitzender Dr. Peter Koswig.


Die Zwergmaus ist deutschlandweit verbreitet. Nachweise sind allerdings selten.

Durch die durchgeführten und noch anstehenden Gewässerrenaturierungen könnte die Zwergmaus erheblich profitieren: „Voraussetzung dafür ist aber die Bereitstellung eines ausreichend breiten Uferrandstreifens, der nicht bewirtschaftet wird oder Ackergiften ausgesetzt ist“, so der NABU-Vorsitzende.


03.09.2017: Tour de Nature - NABU Radtour mit Werner Lamm

Um 10 Uhr starteten 9 Personen auf der Hauer in Korbach. Zuerst ging es durch das Industriegebiet Mauser, Weidemann und Continental Werke zum Hochbehälter an der Strother Strasse.

Endlich in der Natur angekommen radelten wir durch den  Wald zum Werbe Bach, zwischen Strothe und Höringhausen, wo eine kleine Pause eingelegt wurde. Herr Dr. Koswig gab Informationen über die Naturierung der Werbe.

Dann ging es weiter vorbei an Hof Heide zum Sachsenhäuser Reitplatz um von dort den schönen Ausblick über das Waldecker Land und mehr zu genießen. Nach einer kurzen Rast überquerten wir die Bundesstraße nach Kassel um zu einer langen Abfahrt nach Selbach zu gelangen.

Im schönen Dörfchen Selbach überraschte uns eine kleine Regenschauer. Sie zwang uns zu einer Rast. Dann erreichten wir nach einem steilen Anstieg den Bahnradweg nach  Korbach.

Bei Hof Heide wurde das Gruppenfoto aufgenommen. Dicke Wolken zogen auf und kurz vor Meineringhausen kam die große Regenschauer. Durchnässt, aber dennoch zufrieden mit der Tour und ihrer schönen Landschaft erreichten wir dann nach 43 km das jetzt sonnige KORBACH.


seltene Sumpfschrecke
Die seltene Sumpfschrecke konnte erstmals auf einer vereinseigenen Feuchtwiese nachgewiesen werden.

22.08.2017: Seltene Sumpfschrecke auf NABU-Fläche!

Große Freude im NABU-Vorstand: die seltene Sumpfschrecke konnte erstmals auf einer vereinseigenen Feuchtwiese nachgewiesen werden. Die Tiere kommen ansonsten nur an wenigen anderen Stellen im Landkreis vor. Die Feuchtigkeit liebenden Tiere haben wahrscheinlich von den diesjährigen stärkeren Sommerregenfällen profitiert, die unsere Fläche weiter verfeuchtet hat und so eine gute Vermehrung ermöglichte.

Die Fläche wird wie alle NABU-Flächen natürlich nicht mit Pestiziden behandelt und weder Gülle noch chemische Dünger kommen zum Einsatz.

Die relativ groß werdende Heuschrecke hat ein gutes Flugvermögen und fällt durch knipsende Laute auf, die an das Schnipsen von Fingernägeln erinnern. Die Tiere erzeugen diese Laute, indem sie den angehobenen Hinterschenkel ruckartig nach hinten schleudern: "Schienenschleuder-Zick". Bemerkenswert sind die roten Hinterschenkel-Unterseiten, die gelben Hinterschienen mit schwarzen Dornen und die schwarzen Knie.


Vorsitzender Dr. Koswig überreichte Plakette und Urkunde.
Vorsitzender Dr. Koswig überreichte Plakette und Urkunde.

August 2017: NABU Korbach zeichnet Goldhäuser Familie Bachmann aus

Im Rahmen der bundesweiten NABU-Aktion zum Schutz unserer Schwalben ist Familie Bachmann mit dem Prädikat "Schwalbenfreundliches Haus"
ausgezeichnet worden.

Die Naturfreunde haben diverse Nistkästen an ihrem Haus in Goldhausen angebracht. Dieses Jahr brüten 12 Mehlschwalbenpaare erfolgreich.

Unsere heimischen Rauch- und Mehlschwalben leiden unter dem Mangel an Nistmöglichkeiten, da sie immer weniger Baumaterial aus lehmigen Pfützen
oder natürlichen Uferränder finden, um ihr Nist zu bauen. Vielfach werden die Nester auch nicht geduldet, da Verschmutzungen der Hauswand befürchtet werden, was sich jedoch leicht mit darunter angebrachten Brettchen verhindern lässt.

Ein sehr großes Problem ist die ausreichende Nahrungsbeschaffung: Aufgrund der, in der  intensiven Landwirtschaft genutzten, hochgiftigen Spritzmittel gibt es immer weniger Fluginsekten.


Bauteam
Das Bauteam in Aktion

12.05.2017: Schleiereulenkasten in Strothe installiert

Ein Bauteam mit Willi Reuter, Wolfgang Behringer, Georg Dembowski sowie Susanne und Peter Koswig hat in einer Scheune des Biohofes Falkenhof unter schwierigen Bedingungen einen geräumigen Nistkasten für die Schleiereule installiert.

Der Bestand der Schleuereule ist im Landkreis fast erloschen. Immerhin gibt es in diesem Jahr wieder ein Brutpaar in Oberwaroldern. Wenn es dort erfolgreich ist, haben wir Hoffnung auf eine Belegung unseres neuen Nistkastens im nächsten Jahr.

Schleiereulenkasten
Der solide gearbeitete Schleiereulenkasten in einer Scheune des Biohofes Falkenhof

 

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