Goldhäuser Teich

Naturnahes Stillgewässer (FFH-Gebiet) mit Röhrichtgürtel, ausgeprägten Verlandungszonen und Inseln

Goldhäuser Teich von Goldhausen aus gesehen. Rechts davon befindet sich der vernässte Bereich für Amphibien.
Goldhäuser Teich von Goldhausen aus gesehen. Rechts davon befindet sich der vernässte Bereich für Amphibien.

In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutz-behörde konnte die Feuchtwiese unterhalb des Teiches im Frühjahr 2017 durch Anlagen eines
kleinen Ringdammes erfolgreich vernässt werden, sodass Amphibien zukünfig erfolgreich ablaichen können.

 

Das Foto zeigt die Situation im darauf folgenden Juni.

Oberhalb des Goldhäuser Teiches besitzt der Korbacher NABU einige Grünlandstücke. Darauf wurden mehrere Flachwasserteiche angelegt, die sich hervorragend entwickeln und von Amphibien und Libellen gut
angenommen werden. Auch Kanadagänse halten sich hier gerne auf.

 

 

 

Gar nicht gut:

Im Auftrag der Stadtverwaltung tief ausgehobener Zulaufgraben zum Teich, der die Feuchtwiesen ungünstig austrocknet.

Teich-Vorstau erweitert:

 

2015 konnte der Vorstaubereich deutlich erweitert werden. Damit bietet sich für Amphibien eine zusätzliche gute Ablaichmöglichkeit. Auch Wat- und Wasservögel lassen sich beobachten.


Weiterhin dient der Vorstau der Vorklärung, denn das, dem Teich zufliessende Wasser ist erheblich nährstoffbelastet, da es intensiv gedüngte Ackerflächen durchlaufen hat. Somit verbessert sich die Wasserqualität im Teich.


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Artikel über das Schutzgebiet Goldhäuser Teich aus der Jubiläumsbroschüre des NABU Korbach
Artikel Goldhaeuser Teich.pdf
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