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Jetzt Nistangebote schaffen!
Wohnungsmangel ist ein Problem unserer Zeit. Mit etwas handwerklichem
Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand kann hier Abhilfe geschaffen
werden. Eine Vielzahl von Tieren können künstliche Nisthilfen und
Unterkünfte die ärgste Wohnungsnot überbrücken helfen. Eine schöne Aufgabe
für alle Hobbybastler.
Der Verlust an natürlichen Brut-, Nist- und Lebensstätten hat für viele
unserer Mitgeschöpfe ernste Ausmaße angenommen. Es sind vor allem die
veränderte Landnutzung und die übertriebene Ordnungsliebe, die der heimischen
Tierwelt die Wohnungssuche erschweren. Wo alte Hochstammobstbäume fehlen,
wo Scheunen und Ställe vernagelt und hermetisch abgeschlossen werden, wo
Hecken als Hindernisse angesehen und gerodet werden, und Bäume nicht mehr morsch
werden dürfen, fehlt es auch an Platz für Steinkauz, Wildbiene, Siebenschläfer
oder Fledermaus.
Hier gegenzusteuern und eine struktur- und artenreiche Umwelt zu erhalten ist
ein Ziel des Naturschutzes. Daneben bieten aber auch von Menschen angebotene
künstliche Nisthilfen einigen der wohnungssuchenden Tierarten Unterschlupf.
Mit einem Nistkasten kann Vögeln, wie den verschiedenen Meisenarten, dem
Rotschwanz, dem Haussperling (Vogel des Jahres 2002), dem Mauersegler oder
dem Star ein Unterschlupf angeboten werden. Auch Schwalbennester oder
Steinkauzröhren aus Menschenhand können helfen. Sogar für Fledermäuse und
Wildbienen kann man Unterschlupf schaffen. Eine wichtige Grundregel beim
Bau von Nisthilfen und anderen Hilfen für wohnungssuchende Tiere heißt:
niemals chemisch behandelte Materialien verwenden. Die fertigen Kästen
können bereits im Spätherbst aufgehängt werden. So bietet man den Vögeln,
sich an das Angebot zu gewöhnen und die Nisthilfen über den Winter als
Schlafplatz in Besitz zu nehmen.
Informationen zum Nisthilfenbau bekommen sie über den NABU Korbach. Fertige
Nisthilfen aus Holz oder Holzbeton bekommen Sie über den NABU (Praxis
Dr Koswig, Klosterstr. 14, Tel. 8186) oder die gut sortierte Firma C.C.Curtze.
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